DogsContainer Franchise. Unser Konzept für Dich!

 

 

Fremd

 

In der 'Mitte des Lebens' (s)einen Platz in einem fremden Land zu finden - gar nicht so einfach.

Vor 12 Jahren kam ich in die Bundesrepublik.

Ich konnte schon auf Deutsch lesen (zwar keinen Thomas Mann, aber eine 'Brigitte', die kein Präteritum kennt), Sprechen war holprig aber Verstehen - das ist wohl das Schwierigste.

6 Jahre versuchte ich, meinen Platz auf dem Arbeitsmarkt zu finden.

41 Jahre, ohne hier anerkannte Ausbildung, zu direkt, zu frech, zu individualistisch.

Das verdanke ich der Sowjetunion: der Komsomol impfte mich erfolgreich gegen jegliches Kollektiv, Entschuldigung, hier sagt man ja Team.

 

Zugegeben, ich bin schon ziemlich eigensinnig und direkt, dazu stur wie eine Norddeutsche.

 

Hamburger Kugeln

 

Die ersten 6 Jahre waren also für die Katz, und dann beschloss ich, etwas für Hunde zu machen.

Mein Sohn hat sich den Namen ausgedacht, ich die Produkte. Eine ehemalige Klassenkameradin (jetzt Biologin) unterstützte mich bei der Entwicklung der Rezepturen.

So starteten die 'Hamburger Kugeln', die heute eine Kultmarke sind.

Meine Muse für mich war damals meine Kiruscha, mein kleines, empfindsames Hundekind, das wir im zarten Alter von 8½ Jahren auf der Webseite 'Welshterrier in Not' fanden und mit der wir 4 wunderbare Jahre verbrachten.

 

Ohne Hund ist doof

 

Nach Kiras Tod war ich ein halbes Jahr lang eine hundelose Hundetrüffelherstellerin.

Jeden Tag musste ich an die feinfühlende und sensible alte Dame denken, aber ich verstand langsam, dass ich ohne Hund kein glückliches Leben mehr führen werde.

Ich gehe nicht mehr 2-3 mal täglich zum Spazieren an die Luft, der Körper beginnt einzurosten, ich bin viel zu lange allein.

Keiner fordert mich zum Spielen auf, wenn ich mal wieder zu lange vor dem PC sitze. Abends schnorchelt niemand mehr mit seinem schwarzen Näschen auf meinem Sofa, niemand legt sich nachts auf meine Beine, dass ich mich nicht mehr rühren kann.

Keine süße Schnute klaut sich geschickt rohe Leberkugeln, niemand möchte mehr neue Sorten und Rezepte testen.

 

DogsContainer entsteht

 

Dann aber, nach einem Hinweis von Facebook-Freundinnen, haben wir Glascha gefunden, im Tierheim Delitzsch.

Unsere kleine Hexe war wild darauf, alles zu probieren, was sie noch nicht kannte.

Meine Leidenschaft ist Produktentwicklung, und Glascha inspirierte mich zu etwas Neuem.

Wir schauten uns ein wenig in Deutschland um, probierten regionale, traditionelle Gerichte: und DogsContainer war geboren, mit dem Motto 'heimisch fressen'.

 

Expandieren?

 

Im August 2016 kamen die DogsContainer-Leckerlis auf den Markt, wir verkaufen sie in allen Bundesländern in ausgesuchten Hundeboutiquen. Wir finden, der Laden muss zu unserem hochwertigen Produkt passen.

Aber wie expandieren? Eine Großküche mieten oder eine Fabrik mit der Fertigung beauftragen?

Dazu habe ich gar keine Lust, und frau gerät schnell unter Kostendruck und kann zu der Qualität Tschüß sagen.

Je kleiner und überschaubarer die Produktion, desto besser kann die Produktqualität gehalten werden. Schließlich geht es um unsere Hunde!

 

Franchise!

 

Es muss doch, habe ich mir überlegt, genug Frauchen geben, die Spaß daran haben, etwas dazuzuverdienen, die Lust darauf haben, schöne und hochwertige Produkte selbst herzustellen, für den eigenen Hund und für den Verkauf.

Wir haben Respekt vor den tierischen Bedürfnissen und kaufen keinen Müll für unsere Hunde. Mit DogsContainer verbessern wir das Angebot für Hundenahrung, und finde, es ist ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

Selbständig werden?

Hast Du Angst, dich selbständig zu machen? Oder etwas verkaufen zu müssen?

Die hatte ich auch.

Deshalb habe ich ein soziales Franchise-Modell entwickelt, dass sich an den

Interessen der Franchise-Nehmerinnen orientiert und sich nach unseren Bedürfnissen

richtet und denen unserer Lieblinge. Du kannst so viel arbeiten wie Du möchtest und Deinen Verdienst steuern.

Wenn ich es geschafft habe - warum dann du nicht auch?

 

Umsatz ergänzen

 

Für alle Franchise-Nehmerinnen habe ich eine Liste von kleinen feinen Manufakturen, die Accessoires herstellen: Leinen, Spielzeuge, Betten, Näpfe etc.

Das DogsContainer Sortiment wird zudem erweitert um Barf-Ergänzungen: Kartoffel- und Gemüseflocken, Kräuter, Früchte und Mineralstoffe. Hamburger Kugeln kannst Du natürlich auch verkaufen.

Dein Umsatz kann durch diese Produkte erhöht werden.

Möchtest Du DogsContainer-Leckerlis nicht selbst in Deiner Küche herstellen, sondern

nur verkaufen?

Auch dafür habe ich ein Konzept entwickelt.

 

Lass uns gemeinsam für die arbeiten, die uns am Herzen liegen - Hunde.

Sprech mich einfach an, frag, was du wissen möchtest, und wenn wir zusammenarbeiten, werde ich dich mit Herz und Leidenschaft unterstützen -

 

Deine Tanja

 

 

2 Kommentare

Ein Hundefreundliches Restaurant

Hundefreundliches „Nettchen“

 

-Darf der Hund mit rein?

- Wenn er sich das Fischbrötchen nicht selbst belegen will...

 

Direkt am Glückstädter Hafen, nette Bedienung, viele Speisen & Kuchen

(alles frisch), ein Raum für Raucher – und hundefreundlich.

„Zwei Matjesbrötchen für drei? Wie soll das gehen??“

 

0 Kommentare

Eine freundliche Tierärztin

Zufrieden und munter marschieren wir nach unserem morgendlichen, stündlichen Spaziergang nach Hause.

Auf der anderen Straßenseite steigt ein Berner Sennenhund hingegen voll in die Eisen.

Ein Welpe noch, tapsig-dapsig stemmt er sich mit allen vier dicken Pfötchen in den Untergrund und

versucht, Frauchen mit aller Kraft zu uns herüberziehen. Klar, will Glaschas Bekanntschaft machen.

 

12 Wochen ist sie erst alt, rundlich, niedlich, hinreißend und beschnuppert sich mit Glascha,

während ich mich mit der jungen Besitzerin unterhalte.

 

„Eine Tierärztin haben Sie schon?“, frage ich, mich beklagend, dass eine Praxis ganz in der Nähe

vor kurzem schloss.

„Oh ja, eine wunderbare. Wir waren schon mehrfach bei ihr, sehr freundlich und aufmerksam.

Sie meint, wir sollten ruhig mehrmals im Monat vorbeischauen, einfach so, dann gewöhne sich

die Kleine an die Praxis und hätte keine Angst mehr, wenn es zu einer Operation käme oder

der Zahnstein entfernt werden müsse“.

 

Sehr vorausschauend, in der Tat, wenn vielleicht auch nicht ganz uneigennützig.

Ich versuche zu erklären, wie frau, gleichfalls vorausschauend, eventuell die Entstehung

von Zahnstein verhindern könne. Beispielsweise durch Gewöhnung ans Knochenknabbern.

Knochen mit Fleisch beim Schlachter besorgen, am Anfang wird der Welpe natürlich nur

das Fleisch abnagen, weil Gebiss und Zähnchen noch zu schwach sind, aber nach und nach

gewöhnt er sich daran und knabbert (unter Aufsicht!) auch an Knorpel und Knochen selbst.

Dient zur Reinigung, Festigung und Gesundheit der Zähne.

 

„Und was meinte die Tierärztin mit Operationen?“ frage ich vorsichtig.

„Na, sie hat uns schon einen Termin für die Kastration gegeben“, lautet die freudestrahlende Antwort.

Da ist sogar, was äußerst selten vorkommt, meine Glascha sprachlos und schaut mich nur an.

 

Ich frage dann nur noch matt, was sie füttere? - „Trockenfutter“ - und ob sie die Kleine denn nicht

ab und an mal barfen möchte, weil in Fleisch so viele wichtige Stoffe und Mineralien für den Aufbau etc...

„Aber sicher, ich habe schon überlegt, Fleisch und Knochen für sie zu kochen...“.

Wieder guckt Glascha mich an.

 

Was soll ich sagen.

Gegen eine freundliche und aufmerksame Tierärztin komme ich natürlich nicht an.

Da geben Leute 1500 € und mehr für einen Welpen aus, gucken aber nich mal im alten Google,

wofür das 'R' in Barf steht. Informieren sich wahrscheinlich nicht mal hinreichend, was es heißt,

einen Hund zu haben. Mit hinreichend meine ich, dass es ja durchaus sehr verschiedene

Auffassungen gibt und geben kann, nur seine eigene Meinung sollte man/frau sich schon bilden

und begründen können.

Sonst glaubt man irgendwem jedes Wort. Und zahlt noch 45,80 bei jeder Sitzung.

 

Glascha und ich schleichen schweigend nach Hause.

Sie guckt mich an und fragt: „Und, willst du mich auch kastrieren lassen?“

„Nein. Und du, willst du weiterhin nach kleinen Kindern schnappen?“

„Ääähh...mmmgrr...neeeiin...“

„Abgemacht“.

 

0 Kommentare

DogsContainer by Hamburger Hundemesse

Erst die Arbeit...

 

Erst die Arbeit - und dann das Vergnügen!

Morgens Labskaus-Produktion: Rinderhack, Kartoffelflocken, Matjesfilet, Rote Bete (färbt nicht nur weiße Blusen).

Mit den noch warmen Labskausbrocken

auf einen langen Spaziergang.

Obwohl, ehrlich gesagt, das Schönste sind die Pausen:

endlich Frühstück!

Und wo wart Ihr heute in der Sonne?

0 Kommentare

Na also!

0 Kommentare

Traurige Hunde, die draußen warten müssen

sad dogs outside shops

 

 

Andy aus Irland fotografiert:

Hunde, die vor Geschäften warten müssen.

 

https://www.facebook.com/saddogsoutsideshops/?ref=page_internal

 

https://www.instagram.com/saddogsoutsideshops/

 

Berlin. Buletten. Hundekekse.

6 Kommentare

HEIMISCH FRESSEN. DOGsCONTAINER.

0 Kommentare

Heimisch fressen!

0 Kommentare

Hund oder Mensch?

Kommt bei der Tierliebe der Mensch zu kurz?

Als ich meinem Bekannten von dem armen

Hund erzählte, fragte er mich: und was ist

mit seinem Besitzer?

 

Berühren uns Tiere in Not emtional stärker?

Was denkt Ihr?

0 Kommentare

Möchte ich einen neuen Hund?

Ein Tier hat uns verlassen - wir alle kennen das.
Ein Gefühl der Leere überkommt uns, ein Loch tut
sich auf. Der Tagesablauf verändert sich, ja,
der gesamte Lebensrhythmus. Viele Menschen sehen
wir nicht mehr, denen wir beim Gassigehen begegnet
sind. Vieles wird sinnlos. Dafür unternehmen wir Dinge, die
früher nicht möglich waren. Irgendwann stellen wir uns die
Frage: wie geht es jetzt weiter? Möchte ich einen neuen Hund?

Im Gegensatz zu Juristen betrachteten wir unser Tier nicht
als Sache, wir können es nicht ersetzen wie eine alte Winterjacke.
Der Hund war ein Individuum, mit Charakter, mit Gefühlen, mit
Vorlieben und mit Abneigungen.
Der Hund war ein Partner, der ständig um uns war, mit dem wir
kommuniziert haben, auf den wir Rücksicht nahmen, der sich uns
anpassen musste.
Wir haben fast alles gemeinsam unternommen, viele Erinnerungen
der letzten Jahre sind mit ihm verknüpft, vieles haben wir nur erlebt,
weil er da war und alles konnten wir nur erleben, weil er so war, wie
er war, mit seinem Charakter.  
Vielleicht haben wir viele Gefühle auf ihn projiziert, aber die
Zuneigung war gegenseitig.
Wie jedes andere Individuum ist er unersetzbar.
Die Erinnerungen bleiben, auch die Gefühle.
Wir sind egoistisch und sagen: ich kann nicht ohne Hund leben.
Haben wir die Kraft und den Mut, uns auf eine neue Beziehung
einzulassen?

1 Kommentare

Was frisst ein braver Hund in Hamburg? Na klar, Labs-ka-us!